Futsal-Bestimmungen Aktiv 2009/2010

Futsal-Bestimmungen Junioren 2009/2010

 

Futsal Cup 2009/2010

Aktive Meisterschaft Frauen

 

 

Bezirk Offenburg

 

09./10.01.2010

SBFV Bezirksmeisterschaft Futsal

Hohberghalle Niederschopfheim

 

Johannes Münchenbach

Hauptstr.36

77749 Hohberg

Tel.: 07808 - 911370

Mobil: 0171 - 3747867

Email: jogi-hohberg@t-online.de

 

 

Bezirk Schwarzwald

 

13.12.2009

SBFV  Bezirksmeisterschaften  Futsal

SV Titisee

 

Michael Colpi

Baumannstr. 3

78120 Furtwangen

Tel.: 07723 - 4144

Fax: 07723 - 909636

Mobil: 0172 - 7410810

 

 

Südbadische Meisterschaft

 

21.02.2010

 

 

Futsal Cup 2009/2010

Aktive Meisterschaft Herren

 

 

Bezirk Baden-Baden

 

02.01.2010

SBFV Bezirksmeisterschaft Futsal

SV Kuppenheim

 

Dieter Walz

Favoritestr. 20

76456 Kuppenheim

Tel. 0171 / 6237175

Email: info@walz-raumausstattung.de

 

Bezirk Offenburg

 

06. 01.2010

SV Gengenbach

 

Roland Schneider

Im Fischerfeld 34

77723 Gengenbach

Tel.: 07803 - 600266

Mobil: 0151-10179014

Email: Roland-schneider2@t-online.de

 

 

Bezirk Hochrhein

 

06.01.2010

SBFV Bezirksturnier in Schopfheim

 

Ausrichter: TuS Maulburg

Hansjürgen Scheer

Lettenweg  8

79689 Maulburg

Tel.: 07622 - 3163

 

VABF: Roland Kuhne

Seebodenstr.9

79664 Wehr

Tel.: 07762 - 8857

 

 

Bezirk Schwarzwald

 

06.01.2010

SBFV Bezirksturnier in Hinterzarten

 

Ausrichter: FC Hinterzarten

Karl-Heinz Mundiger

Am Rössleberg 21

79856 Hinterzarten

Tel.: 07652 - 1041

 

VAFB: Rudolf Kleiser

Winterhaldenweg 27

79856 Hinterzarten

Tel.: 0171 - 2885342

 

 

Endturnier Süddeutsche Meisterschaft

 

27.02.2010

Badischer FV

 

Platz 1 und 2 kommen zur  Qualifikation ins Viertelfinal

 

Viertelfinalspiel

06.03.2010

1. Platz Nordost - 2. Platz Süddeutscher FV

 

13.03.2010

Viertelfinalspiel

Süddeutscher Sieger - Westdeutscher Sieger

 

 

Deutsche Meisterschaft

 

26./27.03.2010

in Cottbus

 

Mit den 4 Siegern der Viertelfinalspiele

 

 

FIFA Futsalregeln

 

DFB-Futsal-Broschüre

 

 

Futsal – ein Trend erreicht Südbaden

 

Eine neue Form des Hallenfußballs soll bekannt gemacht werden.

 

Was ist Futsal

 

Im Gegensatz zum herkömmlichen Hallenfußball, wie wir ihn in Deutschland kennen, hat Futsal einige markante Unterschiede: nur vier Feldspieler und ein Torhüter sowie ein kleinerer Ball, der durch geringeren Druck ein besonderes Sprungverhalten hat. Gespielt wird auf Handballtore (drei auf zwei Meter) und ohne Banden. Die Spielzeit beträgt zweimal 20 Minuten (effektive Spielzeit mit Zeitnehmer), und jeder Mannschaft steht ein Timeout pro Halbzeit zu. Wesentlich wird Futsal jedoch durch seinen körperloseren Charakter geprägt: Tacklings sind verboten. Ähnlich wie im Basketball gibt es darüber hinaus das kumulierte Foulspiel. Nach dem fünften Foul pro Team und Halbzeit gibt es einen Strafstoß von einer Zehn-Meter-Strafstoßmarke. Diese Zutaten führen zu einem temporeichen Spiel mit einer Mischung aus Kreativität, Kraft und Schnelligkeit.

 

Der Charakter des Spiels

 

Experten erachten Futsal als nützliche Ergänzung zum normalen Fußball und im technisch-taktischen wie im koordinativen Bereich als ideal für die Nachwuchsarbeit. Der Charakter des Spiels verlangt Kreativität, Eigeninitiative, Spielverständnis und eine hohe Konzentration und Aufmerksamkeit; er betrifft das Zweikampfverhalten, das Kurzpassspiel, Positionswechsel und Variabilität. Bis auf Großbritannien und Deutschland haben führende Fußballnationen wie Frankreich, Brasilien, Spanien, Italien oder Portugal Futsal längst in die Talentförderung integriert. Im Erwachsenenbereich zeichnet sich der Reiz zum Beispiel durch schnelleres Spiel, höheres technisches Niveau, mehr Torraumszenen, mehr Tore und größere Dramatik aus.

 

 

Die Geschichte des Futsal

 

Der Begriff "Futsal" ist aus den spanischen Wörtern Futbal und Salon abgeleitet. Doch entwickelt wurde dieser "Fünfer-Fußball" bereits 1930 in Montevideo, just in dem Jahr, als an selber Stelle in Uruguay die erste Fußball-Weltmeisterschaft stattfand. Vor allem in Südamerika ist Futsal seither zu einer selbstverständlichen Variante des Spiels geworden. Ehe Spanien im Jahr 2000 in Guatemala als erstes europäisches Land Futsal-Weltmeister wurde, war Brasilien seit der ersten offiziellen WM unter Federführung der Fifa (1989 in den Niederlanden) der Abonnementssieger.

 

Weltstars wie Pele, Zico, Socrates oder Ronaldo spielten in ihrer Jugend ausschließlich Futsal. Hier erlernten sie ihre technischen Fähigkeiten, die sie später im Großfeldfußball einbringen konnten. Und dies spiegelt sich auch in der Faszination für den Beobachter:

 

Zuschauerinteresse in aller Welt

 

Bei den zürickliegenden Weltmeisterschaften in Guatemala und Taiwan waren sämtliche Spiele ausverkauft und von fast 100.000 Zuschauern besucht. Die Rekordkulisse hält immer noch eine Partie in Brasilien zwischen Atletico Mineiro und Banespa im Jahr 1999 mit 25 000 Zuschauern.

 

Die Ziele

 

Der Weltfußballverband und die Uefa, die europäische Verbands- und Klubmeisterschaften ausrichtet, verfolgen ehrgeizige Ziele: Futsal soll die populärste Hallensportart der Welt und olympischer Wettbewerb werden. Es gibt bereits einige wenige professionelle Ligen in Portugal, Russland, Brasilien und Spanien, die als die stärkste gilt.

 

In Deutschland dagegen ist erst einmal Pionierarbeit zu leisten. Jugendliche und Senioren, die bereits erste Erfahrungen mit Futsal sammeln konnten, äußern sich absolut positiv: Die Regeln lassen weniger Fouls zu, wodurch die Verletzungsgefahr minimiert wird, und da der Futsal-Ball kaum springt, werden die Spieler förmlich zu einem ansehnlichen und technischen Kurzpassspiel gezwungen. In Italien etwa spielen eine Million Menschen den herkömmlichen Großfeldfußball, aber bereits vier Millionen den Fünfer-Fußball. In Frankreich, besonders im Elsaß, finden die meisten Hallenturniere inzwischen auf der Basis von Futsal statt.

 

 

Die wichtigsten Futsal-Regeln in Kurzfassung:

 

(derzeitiger Stand, Modifikationen sind möglich)

 

Spielfeld:

Handballfeldgröße – ca. 40 auf 20 Meter, ohne Bande

 

Ball:

Größe 4 (oder sogar nur 3) mit weniger Druck (0,4 bis 0,6 atü statt 1,0 atü).

Lässt man den Ball aus zwei Meter Höhe fallen, darf er nicht weniger als 50 Zentimeter und nicht höher als 65 Zentimeter springen.

 

Tore:

Handballtore (drei auf zwei Meter).

 

Die Anzahl der Spieler:

4 Feldspieler, ein Torwart, bis zu sieben Auswechselspieler.

 

Spielzeit:

Zweimal 20 Minuten (effektiv) mit Zeitnehmer.

Jede Mannschaft kann pro Halbzeit ein Timeout (eine Minute) einlegen.

 

Strafstoß:

Von einer 6-Meter-Marke (beim fünften Mannschaftsfoul von der 10-Meter-Marke).

 

Abwurf:

Auch über die Mittellinie erlaubt.

Der Einkick:

Von der Seitenauslinie; Gegner hält mindestens fünf Meter Abstand.

 

Foul:

Tacklings sind verboten, es gibt indirekte und direkte Freistöße (Fouls, die zu direkten Freistößen führen, werden kumuliert und von einem zusätzlichen Schiedsrichter registriert).

 

Ausschluss:

Erst zwei effektive Spielminuten nach einem Ausschluss darf ein Ersatzspieler aufs Feld, es sei denn, vor Ablauf der Zeitstrafe erzielt die gegnerische Mannschaft ein Tor.

 

 

Wer hat Lust auf Futsal?

 

Wenn die Hallenfußball-Jahrzeit anbricht, plant der südbadische Fußballverband, in jedem seiner sechs Bezirke ein Futsal-Turnier zu veranstalten. Dazu wurden Schiedsrichter speziell geschult.

 

Vereine, die Interesse an der Ausrichtung eines Futsal-Turniers haben, können Kontakt aufnehmen mit dem Vorsitzenden des Verbandsaussschusses für Freizeit- und Breitensport:

 

Bruno Sahner

Neue Straße 29a

79689 Maulburg

Telefon: 0 76 22 / 25 22

Fax: 0 76 22 / 66 70 81

Email: brunosahner@t-online.de

 

 

Weitere Informationen zu Futsal finden Sie
auf der Homepage des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).