SBFV-Rothaus-Pokal der Frauen

Herzlich willkommen im digitalen Stadionflyer des SBFV-Rothaus-Pokalfinale der Frauen 2026. Hier finden Sie Erweiterungen der Inhalte aus dem Printflyer sowie viele weitere Angebote und Aktionen des SBFV. Seien Sie gespannt auf die Aufstellungen der beiden Finalteams des SV Gottenheim und der TSV Alemannia Freiburg-Zähringen und lesen Sie die Interviews der Trainerteams. Auch der Weg bis ins Finale war nicht leicht schauen Sie sich die Partien der Pokalsaison 2025/2026 an. Eine Bandbreite voller spannender Informationen rund um das SBFV-Rothaus-Pokalfinale der Frauen 2026 doch das war noch nicht alles. Stöbern Sie ebenfalls durch unsere Strategie "Jede findet ihren Platz" sowie Angebote für den Frauen- & Mädchenfußball. Viel Spaß!
Gefühlte Tabellennachbarn: SV Gottenheim gegen TSV Alem. FR-Zähringen
Das SBFV-Rothaus-Pokalfinale der Frauen ist Jahr für Jahr ein echtes Highlight – und auch 2026 verspricht das Endspiel Hochspannung bis zur letzten Minute. Mit dem SV Gottenheim und dem TSV Alemannia Freiburg-Zähringen treffen am Pfingstmontag, 25. Mai, zwei Teams aufeinander, die aktuell eine Liga trennt – die sich aber aufgrund der unterschiedlichen Vorzeichen dennoch auf Augenhöhe begegnen könnten.
Der SV Gottenheim bringt als aktueller Oberligist die Erfahrung aus der vierthöchsten deutschen Spielklasse mit. Doch die aktuelle Saison hat es für die Gastgeberinnen bislang in sich: Zwei Spieltage vor Saisonende steckt das Team als Vorletzter der Tabelle noch mitten im Kampf um den Klassenerhalt. Umso größer dürfte die Motivation sein, die Spielzeit mit einem Titelgewinn erfolgreich abzuschließen. Im Viertelfinale setzte sich die Mannschaft mit 2:0 beim Oberliga-Tabellenletzten Zeller FV durch, ehe im Halbfinale ein spektakulärer 5:3-Erfolg beim in der Liga vor den Zähringerinnen platzierten Hegauer FV den Finaleinzug perfekt machte. Nun soll vor heimischer Kulisse der Pokal folgen.
Doch der TSV Alemannia Freiburg-Zähringen reist mit reichlich Selbstvertrauen an. Die Freiburgerinnen (ihrerseits Oberliga-Absteigerinnen 2024/2025) spielen bislang eine überragende Saison in der Verbandsliga Südbaden und steuern mit deutlichem Vorsprung an der Tabellenspitze auf die Meisterschaft zu – und den Wiederaufstieg. Während Gottenheim aktuell noch eine Klasse höher antritt, könnten die Vorzeichen in der kommenden Saison daher bereits andere sein. Auch im Pokal überzeugte die Alemannia mit starken Leistungen und viel Nervenstärke. Im Viertelfinale setzte sich das Team knapp mit 1:0 bei der SG MaFriKa durch, ehe man im Halbfinale dem SC Konstanz-Wollmatingen beim deutlichen 6:2-Heimerfolg keine Chance ließ. Jetzt wollen die Freiburgerinnen ihrer starken Saison die Krönung aufsetzen.
Schafft der Oberligist den versöhnlichen Saisonabschluss – oder gelingt dem Verbandsliga-Spitzenreiter der nächste große Schritt nach oben? Freuen wir uns auf ein intensives, faires und emotionales Endspiel zwischen zweier gefühlter Tabellennachbarn, die sich ihren Platz im Finale mit starken Leistungen verdient haben.
Weiteres Programm
⚽️ HIGHLIGHT! SBFV-Rothaus-Pokalfinale (Anpfiff: 14.00 Uhr)
⚽️ DFB-Mobil: Schnuppertraining für alle fußballbegeisterten Mädchen
⚽️ Halbzeitgewinnspiel & -aktivitäten mit hochwertigen Preisen von unseren Partnern uvm.
Aufstellungen der Finalteams
Mannschafts-Aufstellungen

Schiedsrichter der Finalpartie

Das Finale der Frauen zwischen der SV Gottenheim und dem Alem. Freiburg-Zähringen heute um 14 Uhr in Freiburg pfeift Lukas Mayer. Der 22-jährige ist als Schiedsrichter bis zur Landesliga aktiv.
Mayer wird von seinen beiden Assistenten Felix Mick und Lovis Berger unterstützt.

Interview mit Elias Maihoff dem Trainer des SV Gottenheim
Wenn ihr auf den Weg ins Pokalfinale zurückblickt: Was hat euer Team in dieser Saison besonders stark gemacht?
Elias: Mannschaftliche Geschlossenheit. Trotz großer Ausfälle im Saisonverlauf konnte man sich auf jede einzelne Spielerin im Kader verlassen!
Wenn ihr eure Pokalreise in drei Worten beschreiben müsstet – welche wären das und warum?
Elias: Ein Team, ein Ziel! Das widerspiegelt auch den großen Teamgeist innerhalb der Mannschaft.
Was war der schwierigste Schritt Richtung Finale?
Elias: Sicherlich das Halbfinale in Hegau gegen den Ligakonkurrenten. Es war ein hartes Stück Arbeit!
Was ist euer erster Gedanke, wenn ihr auf den Finalgegner schaut?
Elias: Derby! Im Testspiel Ende Februar war es qualitativ schon ein ordentliches Spiel mit guten Einzelaktionen. Man darf sich auf ein gutes Finale freuen.
Was zeichnet den Finalgegner aus deiner Sicht besonders aus?
Elias: Sie sind auf vielen Positionen gut besetzt, haben gerade auf außen Spielerinnen mit viel Tempo, die unbequem zu verteidigen sind. Aber auch im Zentrum verfügen sie über viel Ballsicherheit. Die aktuelle Saison in der Verbandsliga spricht für sie.
Wie habt ihr euch konkret auf dieses Finale vorbereitet?
Elias: Grundsätzlich wie auf jedes andere Spiel auch. Mit Videoanalysen wurden gegnerische und eigene Schwächen angesprochen, diese Dinge trainiert und natürlich viel auf dem Rasen gearbeitet, um das Heimrecht auszunutzen.
Wie unterscheidet sich eure Vorbereitung auf ein Finale von einem normalen Ligaspiel?
Elias: Von der Arbeit auf dem Platz nicht wirklich. Eher bei den Gesprächen drum herum, um die Nervosität etwas einzudämmen und im Kopf klar zu bleiben.
Spürt man im Team eine andere Energie als in normalen Pflichtspielen?
Elias: Wir sind in diesen Winter mit zwei großen Zielen gestartet: dem Pokalsieg und dem Klassenerhalt. Gerade jetzt, nur noch einen Schritt von einem großen Ziel entfernt zu sein, spornt nochmal extrem an und alle wollen dieses Finale unbedingt gewinnen!
Wie erlebst du selbst die besondere Situation „Finale“ als Trainer?
Elias: Es ist etwas surreal in der doch noch jungen Trainerlaufbahn. Die Vorfreude, aber auch die Nervosität, sind riesig. Ich versuche, bis zum Anpfiff die bestmögliche Vorbereitung zu gewährleisten, um dann hoffentlich das Finale auch etwas genießen zu können.
Was macht deine Mannschaft in dieser Saison als Team besonders – auch abseits des Platzes?
Elias: Die Stimmung ist super, wir unternehmen viel gemeinsam neben dem Fußball und haben viel Spaß!
Welche Entwicklung innerhalb der Mannschaft hat dich persönlich am meisten beeindruckt?
Elias: Wir schaffen es gerade in den wichtigen Spielen immer wieder, über das Team und dann durch besondere Einzelleistungen Siege einzufahren. Dabei kommt die Einzelleistung oft von unterschiedlichen Spielerinnen, sodass wir schwer auszurechnen sind.
Welche Stärke könnte im Finale den Unterschied machen?
Elias: Auf der einen Seite natürlich das Umschaltspiel, das beide Mannschaften beherrschen, aber an einem warmen Frühsommertag natürlich auch die Ausdauer und welche Kräfte von der Bank zusätzlich kommen können.
Was würde ein Pokalsieg für dein Team und den Verein bedeuten?
Elias: Sehr viel. Der zweite in der Historie! Es gibt noch ein paar Spielerinnen in der Mannschaft, die den ersten miterlebt haben und von diesem Gefühl schwärmen. Da wollen wir alle hin!
Warum wird dein Team dieses Finale für sich entscheiden?
Elias: Teamgeist gepaart mit individueller Klasse!

Interview mit Markus Kreidel Trainer der TSV Alemannia Freiburg-Zähringen
Wenn ihr auf den Weg ins Pokalfinale zurückblickt: Was hat euer Team in dieser Saison besonders stark gemacht?
Markus: Unser Spaß am Fußball.
Wenn ihr eure Pokalreise in drei Worten beschreiben müsstet – welche wären das und warum?
Markus: T-S-V
Teamgeist – Wir verteidigen alle zusammen und wir wollen alle zusammen Tore erzielen. Wir helfen uns auf dem Platz gegenseitig bedingungslos.
Siegeswille – Wir glauben immer daran mindestens ein Tor mehr erzielen zu können als unsere Gegnerinnen.
Verbundenheit – Wir sind zusammen mehr als die Summe unserer Einzelteile, sonst könnten wir nicht solche Power auf den Platz bringen.
Was war der schwierigste Schritt Richtung Finale?
Markus: Sicher das Viertelfinale bei MaFriKa. Kannten sie ja schon aus der Liga. Immer schwere, robuste, enge Spiele. Besonders Auswärts. Konnten wir knapp mit 0:1 für uns entscheiden.
Was ist euer erster Gedanke, wenn ihr auf den Finalgegner schaut?
Markus: Sie haben ein Heimspiel. Das macht Sie eindeutig zum Favoriten. Kenne sonst keinen Wettbewerb bei dem im Finale ein Team Heimrecht hat. Aber wir nehmen es an und werden nicht hadern.
Was zeichnet den Finalgegner aus deiner Sicht besonders aus?
Markus: Disziplinierte, klar strukturierte Mannschaft mit viel Erfahrung und individueller Klasse.
Wie habt ihr euch konkret auf dieses Finale vorbereitet?
Markus: Wir stecken noch mitten im Ligabetrieb und haben mit der Meisterschaft ein klares Ziel vor Augen. Das wollen wir gerne vorher schon eintüten, und dann ans Finale denken.
Wie unterscheidet sich eure Vorbereitung auf ein Finale von einem normalen Ligaspiel?
Markus: Wir treffen uns vermutlich etwas früher, sonst eigentlich nichts anderes geplant.
Spürt man im Team eine andere Energie als in normalen Pflichtspielen?
Markus: Ja, glaube schon. Einige haben ja schon einen Verbandspokalsieg erlebt, und erzählen den Jüngeren von dem tollen Erlebnis und den Anekdoten bei den Pokalspielen.
Wie erlebst du selbst die besondere Situation „Finale“ als Trainer?
Markus: Freu mich sehr darauf und bin Stolz auf das Team. Sie haben es sich verdient.
Was macht deine Mannschaft in dieser Saison als Team besonders – auch abseits des Platzes?
Markus: Das Annehmen der Widrigkeiten. Hatten besonders in der Rückrunde viele fehlende. Verletzt, krank, Abi, Uni, Beruf, Familie... Oft gerade mal elf einigermaßen fitte Spielerinnen zum Spieltag. Waren aber immer positiv und haben versucht das Beste daraus zu machen. – und da hilft man sich dann auch neben Training & Spiel.
Welche Entwicklung innerhalb der Mannschaft hat dich persönlich am meisten beeindruckt?
Markus: Wir stecken immer noch mittendrin bei dem was wir wollen. Bin ja noch nicht so lange dabei. Die zunehmende Erkenntnis dass wir uns immer weiter Entwickeln können und wollen, und der damit verbundene nicht nachlassende Wille und die Lust weiter zu lernen und sich zu verbessern.
Welche Stärke könnte im Finale den Unterschied machen?
Markus: Die Stärke Fehler zu vermeiden und natürlich die Stärke Tore zu erzielen.
Was würde ein Pokalsieg für dein Team und den Verein bedeuten?
Markus: Natürlich eine herausragende Sache, besonders falls wir das Double in Südbaden holen sollten. Das wäre dann erstmalig für uns glaube ich. Ist ganz klar unser Ziel.
Warum wird dein Team dieses Finale für sich entscheiden?
Markus: Entscheidend wird die Bereitschaft und der klare Kopf sein. Wir werden alles geben um dieses Ziel zu erreichen.
Der Weg ins Finale

| Runde | Außwärts/Heim | Gegner | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 1. Runde | Auswärts | SvO Rieselfeld | 0:1 |
| Achtelfinale | Auswärts | SV Deggenhausertal | 0:2 |
| Viertelfinale | Auswärts | Zeller FV | 0:2 |
| Halbfinale | Auswärts | Hegauer FV | 3:5 n. E. |

| Runde | Auswärts/Heim | Gegner | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 1. Runde | Auswärts | SV Titisee | 1:3 |
| Achtelfinale | Heim | SG ESV/PSV Freiburg | 3:0 |
| Viertelfinale | Auswärts | SG MaFriKa | 0:1 |
| Halbfinale | Heim | SC Konstanz-Wollmatingen | 6:2 |
Alle Pokalsiegerinnen seit 1980/1981
| Saison | Mannschaft |
|---|---|
| 2024/2025 | FC Freiburg-St. Georgen |
| 2023/2024 | Hegauer FV |
| 2022/2023 | Hegauer FV |
| 2021/2022 | Alem. Freiburg-Zähringen |
| 2020/2021 | Hegauer FV (Wettbewerbsabbruch) |
| 2019/2020 | SV Gottenheim |
| 2018/2019 | Hegauer FV |
| 2017/2018 | Hegauer FV |
| 2016/2017 | Hegauer FV |
| 2015/2016 | Hegauer FV |
| 2014/2015 | PSV Freiburg |
| 2013/2014 | Hegauer FV |
| 2012/2013 | Hegauer FV |
| 2011/2012 | SC Sand |
| 2010/2011 | Hegauer FV |
| 2009/2010 | Hegauer FV |
| 2008/2009 | Hegauer FV |
| 2007/2008 | Hegauer FV |
| 2006/2007 | VfR Engen |
| 2005/2006 | VfR Engen |
| 2004/2005 | SC Freiburg 2 |
| 2003/2004 | SC Sand |
| 2002/2003 | SC Freiburg 2 |
| 2001/2002 | SC Sand |
| 2000/2001 | SC Freiburg |
| 1999/2000 | SC Freiburg |
| 1998/1999 | SC Sand |
| 1997/1998 | SC Freiburg |
| 1996/1997 | SC Sand |
| 1995/1996 | SC Sand |
| 1994/1995 | SC Freiburg |
| 1993/1994 | SpVgg. Wehr |
| 1992/1993 | FC Freiburg-St. Georgen |
| 1991/1992 | SpVgg. Wehr |
| 1990/1991 | SpVgg. Wiehre 04 Freiburg |
| 1989/1990 | TuS Binzen |
| 1988/1989 | SpVgg. Wiehre 04 |
| 1986/1987 | TuS Binzen |
| 1985/1986 | TuS Binzen |
| 1984/1985 | TuS Binzen |
| 1983/1984 | SC Freiburg |
| 1982/1983 | VfB Unzhurst |
| 1981/1982 | TuS Binzen |
| 1980/1981 | SC Freiburg |
"Jede findet ihren Platz" - SBFV-Strategie für den Frauen- & Mädchenfußball
Der Südbadische Fußballverband hat die Strategie „Jede findet ihren Platz" für den Mädchen- und Frauenfußball entwickelt. Gemeinsam mit dem DFB und dem Projekt „DFB-Assist“ wurde über mehrere Monate eine wegweisende Strategie erarbeitet, die nun nachhaltig in den Mädchen- und Frauenfußball in Südbaden einzahlt. Der SBFV verfolgt in verschiedenen Bereichen das Ziel, den Frauen- und Mädchenfußball nachhaltig zu fördern und weiterzuentwickeln. Initiativen wie dieSocial-Media-Kampagne #girlskickit, diekostenlose Trainerinnenausbildung, dasLeadership-Programm für Frauen und die Gründung einer AG Frauen- und Mädchenfußball bilden wesentliche Bausteine unserer Arbeit.
Die Begeisterung für den Frauenfußball wächst kontinuierlich – auf internationaler, nationaler sowie regionaler Ebene. Mit Blick auf die 2029 anstehende UEFA-Frauen-Europameisterschaft im eigenen Land haben wir beim SBFV zahlreiche Maßnahmen geplant, um diese Begeisterung in die Schulen, Vereine und auf die Sportplätze zu tragen.
Unser Engagement zeigt sich auch in der Praxis vor Ort: Mit dem SBFV-Mädchenmobil bringen wir den Fußball direkt in die Grundschulen, wo speziell für Mädchen altersgerechte und spielerische Trainingseinheiten angeboten werden – ein wichtiger Baustein, um schon die Jüngsten für unseren Sport zu begeistern, Ihnen einen niedrigschwelligen Zugang zum Fußball zu erleichtern und die Kooperation Schule und Verein zu verstärken.

Im folgenden Video finden Sie die wichtigsten Informationen zur Mädchen- & Frauenstrategie des SBFV. Die detailierten Handlungsempfehlungen sowie tiefere Einblicke finden Sie über diesen Link.
Öffnet Video in OverlayWeitere Angebote des SBFV
Alles rund um unser Angebot für Vereine wie der Tag des Mädchenfußball, der AOK-TreffGirls, unsere #girlskickit-Kampagne, unsere Vereine-Map und vieles mehr finden Sie HIER!
